little bim … und wann soll ich selber den Sprung ins kalte Wasser wagen? BIM

BIM: Taking the plunge

Wann ist es Zeit, den Sprung ins kalte BIM-Wasser zu wagen?

Auch die lange (!) Reise hin zur Integrierte Projektabwicklung (IPD (s. letzter Blog-Eintrag; –> Link) beginnt für jeden Einzelnen mit dem ersten Schritt!

Wann ist für mich die richtige Zeit, den Sprung ins Unbekannte, ins kalte BIM-Wasser zu wagen?

Vor kurzem habe ich einen Blog-Eintrag „Zu BIM wechseln – Sprung ins kalte Wasser: Wann ist die beste Zeit, den Wechsel zu BIM zu vollziehen?“ von Crawford Smith (tesseract-design; –> Link) zu diesem Thema gelesen. Ich möchte gerne im Folgenden darüber und über zwei damit zusammenhängenden Einträge des gleichen Autors, „Hol das meiste aus BIM heraus – werde ein BIM-Experte“ („Get the Most out of BIM – Be a BIMwit!“; –> Link) und „Noch weiter springen – zusätzliche Gedanken über den Wechsel zu BIM“ („Taking the Plunge Further – More Thoughts on Switching to BIM“; –> Link) berichten:

Crawford Smith ist einer, der den Sprung ins kalte BIM-Wasser schon vor einiger Zeit vollzogen hat und jetzt anderen dabei hilft, diesen Schritt zu meistern. Dabei hat er ein kleines Architekturbüro in den USA und wickelt auch eigenständig Architektur-Projekte ab. Beim Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen (m. E. zunächst ’nur‘ „little bim“; s. auch „Wieviel BIG BIM steckt im BIM-Level 3?„; –> Link) sieht er vor allem die folgenden vier Vorteile:

BIM = Mehr Zeit für den Entwurf

Smith beleuchtet hierbei den Aspekt, dass man beim objektorientierten Arbeiten mit einem BIM-tauglichen CAD-Programm einen großen Teil der notwendigen Zeichnungen (jederzeit!) aus dem Modell generieren kann – bei gegebener Kohärenz!

Vorteile von BIM - Mehr Zeit für den Entwurf

Vorteile von BIM – Mehr Zeit für den Entwurf

 BIM = Bessere Entwurfsdarstellung & Kommunikation mit dem Kunden

Wenn man seinen Entwurf bereits aus 3D-Objekten zusammensetzt, so kann der Planer schnell interessante und für den Entwurf sprechende Ansichten generieren. Hierbei kann sie/er davon ausgehen, dass die Abbildung verständlich ist, ohne dass das Gegenüber Pläne lesen können muss. Die Idee des dreidimensionalen Entwurfes kann ohne Hin- und Herübersetzungen in 2D-Pläne vermittelt werden:

Vorteile von BIM - Bessere Vermittlung von Entwurfsideen

Vorteile von BIM – Bessere Vermittlung von Entwurfsideen

BIM = Bessere Koordination zwischen den Fachdisziplinen

Wenn die anderen Fachdisziplinen wie Statik und/oder Haustechnik auch mit BIM-Werkzeugen arbeiten, kann der Planer diesen das Modell als Arbeitsgrundlage zur Verfügung stellen. Somit können sie ihr Expertenwissen direkt ins Modell einfließen lassen, also ohne große Umwege – im Idealfall auch ohne Medienbrüche!

Vorteile von BIM - Bessere Kommunikation zwischen Fachdisziplinen

Vorteile von BIM – Bessere Kommunikation zwischen Fachdisziplinen

BIM Firmen = Als progressiv angesehen = Attraktive Arbeitgeber

Allerorten hört man vom Fachkräftemangel. Wenn sich eine Firma dem Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen (BIM) verschrieben hat, zeigt sie sich als ein Unternehmen, das sich der Digitalisierung nicht verschlossen, sondern eher gestellt hat und gewinnt dadurch bei Arbeitnehmern und -gebern an Attraktivität. Das kann im Bemühen um gutes Personal nur von Vorteil sein:

Vorteile von BIM - progressiv - attraktiv

Vorteile von BIM – progressiv – attraktiv

„Nur die BIM-Sprache zu sprechen ist nicht genug; ein Unternehmen muss auch den BIM-Gang gehen!“

Was will uns der Fachmann damit sagen? Auf den Nenner gebracht, kann man es wohl folgendermaßen übersetzen: „Wenn schon, denn schon!“. Das Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen erfordert eine andere, eine ganzheitliche Herangehensweise! Daher ist es nicht genug, wenn Bauzeichner sich dieser Methode bedienen, nein, sie muss von der gesamten Firma getragen, ja gelebt werden:

Arbeiten mit BIM - Jeder (!) soll ein Vogelhäuschen modellieren können!

Arbeiten mit BIM – Jeder (!) soll ein Vogelhäuschen modellieren können!

„Das größte Hindernis, das ein Unternehmen bei einer erfolgreichen Einführung eines BIM-Programms zu überwinden hat, ist die diesbezügliche Verständnislosigkeit auf der Führungsebene!“

Um das Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen zu verstehen, muss man auch einmal selbst Hand angelegt haben. Hiermit meint Crawford Smith aber nicht nur die Modellierer oder die Praktikanten, nein, alle die beim Projekt auf irgendeine Weise mit dem Entwurf zu tun haben:

„Meine Empfehlung lautet, dass jede Person, die innerhalb des Projektteams eine Rolle mit Entwurfsbezug innehat, dazu in der Lage sein sollte, ein Vogelhäuschen zu entwerfen und eine Anzahl einfacher Zeichnungen zu generieren, die den Entwurf  zum Ausdruck bringen. Dies gilt sowohl für den Leiter des gesamten Teams als auch für den neuesten Praktikanten.“

Tipp: Klein oder einfach anfangen!

Der Schritt zum Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen will vorbereitet sein. Man sollte sich zum Beispiel überlegen, mit welchem Projekt man anfangen möchte:

„Im Allgemeinen lautet meine Empfehlung an meine Kunden, im Kleinen mit BIM anzufangen! Im Grunde genommen ist jeder Auftrag, der mehr umfasst als Grundrisse, ein gutes erstes Projekt für BIM: Jedes Projekt, das Aufrisse, Schnitte und Stücklisten umfasst, die alle viel einfacher mithilfe von BIM als mit einem 2D-Prozess generiert und aktualisiert werden können.“

„Man sollte auf keinen Fall für seine ersten BIM-Schritte ein zu kompliziertes Projekt auswählen, sondern sich noch etwas Bewegungsraum für das Hantieren mit der Lernkurve übrig lassen. Beim Auswählen des ersten BIM-Projektes muss man also nicht im Kleinen, aber auf jeden Fall einfach beginnen.“

BIM-Lernkurve

Die ‚Lernkurve‘ ist ein gutes Stichwort! Das bedeutet ja von vornherein, dass eine Entwicklung stattfinden wird, mit Höhen und Tiefen. Daher ist es wichtig, dass man nicht gleich in die Vollen steigt, d. h. ein Projekt aussucht, mit dem es Geld zu verdienen gilt. Ich lese den Blog auf tesseract-design.com so, dass man mit ‚little bim‘ anfangen sollte, um seine BIM-Reise zu beginnen:

„Eine weitere Empfehlung an meine Kunden lautet, zunächst einmal einen Probelauf mit einem kleinen Projekt zu machen, das bereits abgeschlossen ist. Auf diese Weise lässt sich die Gefahr, Fehler zu machen, auf effektive Weise neutralisieren. Zudem können Anfängerfehler, die mit dem Wechsel zu einem neuen Programm einhergehen, aus dem Weg geräumt werden, bevor es bei einem bezahlten Projekt ernst wird.“

BIM-Lernkurve - nicht ohne Tiefen!

BIM-Lernkurve – nicht ohne Tiefen!

Drei Projekte, um zu wissen wo’s lang geht …

„Im Allgemeinen muss ein Team drei Projekte abgewickelt haben, bis es genug Erfahrungen gesammelt hat, um das Potential einer BIM-Software gänzlich auszuschöpfen. Beim Planen der Lernkurve sollten also drei Projekte betrachtet werden – es werden während dieser drei ersten Projekte Dinge auftreten, die Probleme verursachen.

Aber vor allem sollte man sich NICHT entmutigen lassen. Man sollte sich vor Augen halten, dass die Anfangsprobleme bei frühen BIM-Projekten langfristig mit einem besseren Entwurfsprozess belohnt werden.

Wann anfangen? JETZT!

Crawford Smith meint, dass die BIM-Vorteile (s. auch oben) für jedes Architekturbüro überzeugend sein sollten:

BIM bietet jedoch besondere Vorteile, die sowohl einem Ein-Personen-Unternehmen als auch einem großen Büro mit mehreren Standorten zugute kommen können.“

Die Quintessenz aus seinen drei Blog-Einträgen möchte ich wie folgt zusammenfassen:

BIM ist da und lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. BIM hat Vorteile, die jedem Büro die Arbeit erleichtern. Wenn man seine Tipps beachtet, so gibt es keinen Grund mehr, die ersten Schritte der BIM-Reise hinauszuzögern!

Man kann es auch noch einfacher ausdrücken – wie z. B. Herr Dr. Schiller im neuesten Eintrag seines Blogs ‚Der Schillernde Blick auf die Baubranche‘ (–> Link) : „BIM einfach machen!“

Es bleibt spannend! Schauen Sie doch einfach mal wieder vorbei! Oder machen Sie es sich einfach, abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Gerne höre ich von Ihnen und empfange Ihre Bewertungen (s. u.)!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin!

Konrad Stuhlmacher

‚Was‘, ‚Wie‘, ‚Wer‘, ‚Realisieren‘ einmal anders – Integrierte Projektabwicklung (IPD)

IPD_Guide_2007Jeder hat schon einmal vom ‚Frontloading‘ bei der BIM-Methode gehört, also vom Vorziehen von wichtigen Entscheidungen innerhalb des Bauprozesses, sehr einleuchtend ins Bild gesetzt durch die Macleamy Kurve. (z. B. auch als Abbildung 3.4 ‚Aufwandsverlagerung und Einfluss auf Kostenentwicklung‘ im BIM-Leitfaden für Deutschland der ARGE BIM-Leitfaden AEC3 & OPB 2013, –> Link)

Aber haben Sie das einmal genauer wissen wollen? Welche Entscheidungen sollen nach vorne gezogen werden und wie soll das vonstatten gehen? Integrated Project Delivery: A Guide (‚Integrierte Projektabwicklung – Ein Leitfaden‘–> Link) gibt Antworten.

Im Folgenden werde ich mir diesen Leitfaden einmal etwas genauer anschauen:

Was ist IPD? Der AIA-Leitfaden möchte die Integrierte Projektabwicklung als Methode sehen, um

„den Status quo fragmentierter Prozesse mit enttäuschenden Ergebnissen hin zu einem gemeinschaftlichen, Werte-basierenden Prozess zu transformieren, der dem gesamten Bauteam positive, bessere Ergebnisse beschert.“

Vergleich von Traditioneller Projektabwicklung mit IPD

Vergleich von Traditioneller Projektabwicklung mit IPD

Die ‚frühen Wissens- und Erfahrungsbeiträge‘ (s. Rubrik ‚Prozesse‘ in der obigen Gegenüberstellung) führen im Unterschied zu traditionellen Methoden zu Aufwandsverschiebungen, dem schon zuvor erwähnten ‚Frontloading‘. Da somit auch zusätzliche Inhalte in die frühen Prozessphasen aufgenommen werden, liegt es nahe – wie im IPD-Leitfaden auch vorgenommen – die althergebrachten Phasen-Bezeichner zu ändern. Das Amerikanische Architekten-Institut (AIA) schlägt die folgenden neuen Bezeichner vor, wobei es zu beachten gilt, dass hier der US-amerikanische Bauprozess Pate gestanden hat:

IPD resultiert in neuen Phasen-Bezeichnungen

IPD resultiert in neuen Phasen-Bezeichnungen

Welche Aufgaben galt es, in den traditionellen (USA) Prozessphasen abzuarbeiten und was verändert sich im Vergleich dazu bei IPD?

Die alten Prozessphasen (USA) mit den neuen (= integriert (IPD)) verglichen

Die alten Prozessphasen (USA) mit den neuen (= Integriert (IPD)) verglichen

IPD mit BIM = Zweimal Bauen = Zweimal mit dem gleichen Team!

In der obigen Darstellung deutet sich schon an, wie die Verschiebung des ‚Entscheidungsberges‘ vor sich gehen soll. Der Clou bei der Integrierten Projektabwicklung ist es, alle wichtigen Prozessbeteiligten (Auftraggeber, Architekt, Fachplaner, Generalunternehmer, Sub- bzw. Fachunternehmer sowie die zuständigen Behörden!) möglichst schon während der Phase ‚Konzeptionierung‘ an einen Tisch zu holen, dann einander die verschiedenen Optionen darzulegen, gemeinsam zu evaluieren und Entscheidungen zu treffen.

Einschub: In den USA ist (traditionell) das Generalunternehmer-Modell die wohl üblichste Art der Projektabwicklung. Auch wenn der Generalunternehmer häufig selber für die Rohbauarbeiten zuständig ist, so ist es für eine auch zeitsparende IPD wichtig, Sub- bzw. Fachunternehmer insbesondere dann schon von Anfang an dabeizuhaben, wenn ihre Fachgebiete Bauobjekte umfassen, die eine lange Vorlaufzeit benötigen, die speziell angefertigt werden müssen oder die am besten präfabriziert werden. Die restlichen Unternehmungen werden dann während der Phase ‚Letzte Zuschlagserteilung‚ bestimmt und vertraglich gebunden.

Der ‚Entscheidungsberg‘ hängt sowohl eng mit dem Zeitpunkt, an dem die beteiligten Parteien beginnen, aktiv an der Prozessabwicklung teilzunehmen, als auch mit der Dauer ihrer Teilnahme zusammen. Der traditionelle US-basierte Bauprozess liefert für die bereits benannten Parteien folgendes Balkendiagramm:

Traditionell (USA): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Traditionell (USA): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Einschub: Dem aufmerksamen Leser ( 😉 ) wird wahrscheinlich aufgefallen sein, dass sich hier ein kleiner, mir aber dennoch erwähnenswerter Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem deutschen (traditionellen) Bauprozess auftut. Während die Deutschen in Leistungsphase 4 ‚Genehmigungsplanung‘ ihre Projekte von den Bauämtern absegnen lassen und sich danach an die Ausführungsplanung machen, so legen die Amerikaner erst ihre Ausführungsdokumente den Behörden zur Genehmigung vor. Diese und andere Unterschiede werde ich in einem späteren Blog-Eintrag untersuchen, in dem ich auch auf andere Probleme eingehen möchte, die einer Einführung von IPD bei (öffentlichen) deutschen Bauprojekten entgegenstehen.

Dem traditionellen Bauprozess gehört nun der Bauprozess nach IPD zum Vergleich gegenübergestellt:

Integriert (IPD): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Integriert (IPD): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Eine Kombination der obigen Darstellungen (Macleamy Kurve und die beiden Balkendiagramme) im direkten Vergleich können Sie hiermit aufrufen: –> Link.

Der Leitfaden bespricht nicht nur die einzelnen Phasen des Bauprozesses, die Aufgaben der wichtigsten teilnehmenden Parteien und die Ergebnisse pro Phase, sondern behandelt auch rechtliche Fragen zu verschiedenen Formen, die das Joint Venture der Parteien annehmen kann, welches mit dem Auftraggeber zusammen die Projektabwicklung gestalten soll.

Ein weiteres Thema ist auch die (vertraglichen) Konstellationen zwischen dem Auftraggeber, dem Architekten und dem (General-) Unternehmer. Hier geht der Leitfaden von den existierenden Projektabwicklungsmodellen aus und wägt die Vor- und Nachteile ab und damit auch, ob diese Modelle eine integrierte Projektabwicklung ermöglichen:

Für IPD geeignet? Projekt-Abwicklungsmodelle im Vergleich

Für IPD geeignet? Projekt-Abwicklungsmodelle im Vergleich

Die obige Darstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und auch nicht die der reinen Lehre, sprich es treten auch Mischformen von den Modellen auf wie z. B. zwischen ‚Entwurf, Vergabe u. Bauausführung‚ und ‚Viele Hauptunternehmer‚.

Zitat aus dem IPD-Leitfaden:
„Es versteht sich, dass die integrierte Projektabwicklung (IPD) und Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen (BIM) voneinander verschiedene Konzepte darstellen – das erste ist ein Prozess und das zweite ein Werkzeug. Es wird sicherlich integrierte Projekte geben, die ohne BIM abgewickelt werden und so wird wohl auch BIM in nicht-integrierten Prozessen angewendet. Möchte man jedoch den größtmöglichen Nutzen aus beiden ziehen, aus IPD und BIM, so funktioniert dies nur, wenn beide zusammen benutzt werden.“

Wenn ich mir dieses Zitat und die Darstellung der Projekt-Abwicklungsmodelle zusammen anschaue, so beschleicht mich ein Gefühl der Unsicherheit, ob es in Deutschland überhaupt auf absehbare Zeit möglich sein wird, „den größtmöglichen Nutzen aus beiden [zu] ziehen, aus IPD und BIM?! Genau die beiden Modelle „Viele Hauptunternehmer“ und „Entwurf, Vergabe und Bauausführung“ haben hierzulande doch einen recht hohen Anteil an den Bauprojekten.

In diesem Blog-Eintrag habe ich mir den IPD-Leitfaden des Amerikanischen Instituts für Architekten (AIA) angeschaut und somit fast zwangsweise auch nur den traditionellen Bauablauf wie er (noch) in den USA üblich ist mit dem angestrebten IPD-Prozess verglichen. In einem der kommenden Blog-Einträge werde ich mir den traditionellen Bauablauf in Deutschland vornehmen und dann diesen mit dem hier dargestellten IPD-Prozess vergleichen!

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Mit freundlichen Grüßen aus Berlin!

Konrad Stuhlmacher

Das Interesse an BIM wächst in Deutschland – Ein Meilenstein für ‚BIM und um BIM herum‘!

100 Follower - Grafiken aus 25 Blogeinträgen

Gestern, am 26. Februar 2015, rund ein Jahr nach dem Eintrag ‚Erste Schritte …‘ (–> Link) hat sich der 100. Abonnent in die BIM-und-um-BIM-herum-Liste eingetragen! Anlass genug, dass ich mich einmal bei Ihnen, den Abonennten, den ‚Followern‘, herzlich bedanke!

Aber auf diesen Lorbeeren werde ich mich nicht ausruhen, sondern mich gleich wieder an den Blog-Eintrag machen, an dem ich gerade arbeite (Arbeitstitel: „‚Was‘, ‚Wie‘, ‚Wer‘, ‚Realisieren‘ einmal anders – Integrierte Projektabwicklung (IPD)„) und der in der kommenden Woche (KW 10 2015) veröffentlicht werden soll.

Es bleibt also spannend! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!

Vielen Dank noch einmal und schöne Grüße aus Berlin!

Konrad Stuhlmacher

2014 >> 2015

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das kommende Jahr 2015!

ALLES GUTE FÜR 2015 (nicht nur) MIT BIM!

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und ich wollte mich herzlich für Ihr Interesse bedanken und Ihnen alles Gute für das kommende Jahr 2015 wünschen.

Nächste Themen:

Grob habe ich mir vorgenommen, Dänemark und seine Aktivitäten um BIM und um BIM herum etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Hätten Sie ansonsten noch Themenvorschläge, Themenwünsche? Gerne nehme ich diese in meine Überlegungen mit auf! Schreiben Sie mir!

Auch im nächsten Jahr bleibt es spannend! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!

Konrad Stuhlmacher

Wunschliste für Nationale BIM-Bibliothek

imagesWarum nicht von anderen lernen? Im Rahmen des BMWi geförderten Sonderprojekts Innovation mit Normen und Standards (INS; –> Link) dürfen wir für das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (–> Link) das Projekt „Nationale Bibliothek für BIM-Objekte (INS 1265)“ (–> Link) bearbeiten.

[N. B: Einen guten Überblick über die Britische Nationale BIM-Bibliothek gibt ein Blog aus Indien: http://www.revitmodelingindia.com/benefits-using-nbs-national-bim-library/]

Analyse

Am Anfang steht – wie üblich – eine Analyse von Existierendem im In- und Ausland, um von Best Practice-Beispielen lernen zu können. Bei meinen Nachforschungen im Ausland hat sich ergeben, dass viele den Bedarf erkannt haben und entweder in den Startlöchern stehen, um etwas Ähnliches einzurichten, oder bereits damit angefangen haben. Ich hoffe, dass sich daraus einige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit ergeben!

NATSPEC LogoEine hat sich bereits aufgetan. NATSPEC (–> Link), eine gemeinnützige Organisation, die u. a. ein Standardleistungsbuch für Australien herausgibt, wurde gerade beauftragt, eine BIM-Bibliothek zusammenzustellen, so dass sie sich gerade in der gleichen Phase befinden. Da NATSPEC ebenfalls ICIS-Mitglied ist, war die Idee schnell geboren, eine Umfrage unter ICIS-Mitgliedern zu starten, um zu erfahren, was diese in Sachen BIM-Bibliotheken unternehmen.

Mit diesem Blog-Eintrag möchte ich Ihnen den Fragebogen vorstellen, den wir hierfür zusammengestellt haben. Wenn Sie wollen, können Sie sich auch daran beteiligen: https://de.surveymonkey.com/jsEmbed.aspx?sm=zHrYI9RehHLDjGL_2b26PT5Q_3d_3d.


Allgemein

Nationale BIM Bibliothek

NBS BIM-BibliothekJe mehr man sich von seiner BIM-Insel hin zum integrierten BIM (Level 3) bewegt, desto wichtiger werden Standards um problemlos miteinander kommunizieren zu können. Zentral stehen hier beim Modellieren die BIM-Objekte.Während es bereits einige Anbieter von BIM-Objekten gibt, so gibt es bislang nur wenige Institutionen, die generische als auch proprietäre BIM-Objekte in einem einheitlichen durchgängigen Format online mit dem Anspruch anbieten, dass dieses Format als Standard ‚ausstrahlt‘ und von jedem benutzt werden darf bzw. von jedem auch benutzt werden sollte.

Während es bereits einige Anbieter von BIM-Objekten gibt, so gibt es bislang nur wenige Institutionen, die generische als auch proprietäre BIM-Objekte in einem einheitlichen durchgängigen Format online mit dem Anspruch anbieten, dass dieses Format als Standard ‚ausstrahlt‘ und von jedem benutzt werden darf bzw. von jedem auch benutzt werden sollte.

Frage: Gibt es in Ihrem Land eine ‚Nationale Bibliothek für BIM-Objekte oder etwas Vergleichbares?

Antworten: Ja / Nein


Herunterzuladen: NBS Standard für BIM-Objekte [PDF] (englisch)Standard für BIM-Objekte

„Ohne genormten Inhalt kann es keine genormten Elemente geben.“ Um eine ‚Nationale BIM-Bibliothek‘ aufzubauen, bedarf es eines Konzeptes, am besten einer bereits standardisierten bzw. genormten Struktur für die BIM-Objekte

Frage: Gibt es in Ihrem Land einen Standard, eine Norm für BIM-Objekte?

Antworten: Ja / Nein


Datenformat für BIM-Objekte

Der internationale offene Standard für den Austausch von Gebäudemodellen ist IFC (ISO 16739). Der Im- und Export von IFC-Dokumenten ist jedoch in den unterschiedlichen Softwarelösungen verschieden umgesetzt, so dass mit IFC nicht immer alle Funktionalitäten übertragen werden können, die mit  proprietären Formaten möglich sind.

Daher gilt es sich beim Aufbau einer BIM-Bibliothek bewusst zu werden, in welchen Formaten die BIM-Objekte – neben IFC – noch angeboten werden sollen.

Frage: In welchen proprietären Formaten sollen die BIM-Objekte – neben dem offenen IFC-Format – noch angeboten werden?

Antworten: Autodesk® Revit® / Bentley AECOsim / Graphisoft ArchiCAD / Nemetschek Vectorworks / Tekla Structures / Andere

ISO 16739 ist inhaltlich das Gleiche wie IFC 4, die meisten Software-Zertifizierungen sind aber noch für IFC 2×3 ausgestellt.

Frage: Sollte eine BIM-Bibliothek sowohl IFC 4 als auch IFC 2×3 anbieten?

Antworten: Ja, beide / Nein, nur IFC 2×3 / Nein, nur IFC 4


prNS8360Benennung der BIM-Objekte

In manchen Ländern gibt es Bestrebungen auch die Benennung von BIM-Objekten zu standardisieren.

Frage: Gibt es in Ihrem Land einen Standard, der die Benennung von BIM-Objekten regelt?

Antworten: Ja / Nein


Grafische Informationen

interreg_objektbibliotek_dtuLevel of Information / Level of Detail / Level of Development

Ein BIM-Modell entwickelt sich weiter, zu verschiedenen Zeitpunkten werden verschiedene graphische und alphanumerische Informationen benötigt.

Eine Herangehensweise ist es, neben generischen Objekten auch proprietäre Hersteller-BIM-Objekte anzubieten, so dass durch den Austausch eines allgemeinen mit einem spezifischen BIM-Objekt auch ein Übergang im Detailierungs-/Informationsgrad erreicht werden kann.

Frage: Ist diese Herangehensweise ausreichend?

Antworten: Ja / Nein

Frage: Welche weiteren grafischen Extras sind für die generischen Objekte zusätzlich erwünscht?

Antworten: 2D / 2D-Symbole / Benötigte Abstandsflächen / Andere


Alphanumerische Informationen

Klassifikation

BIM kann Vieles, aber ein Zuviel an Information überfrachtet das System und macht es unpraktisch. Somit muss dafür gesorgt werden, dass die BIM-Objekte mit weiteren externen Informationen verknüpft werden können. Hierzu eignen sich vornehmlich externe Kataloge bzw. Klassifikationssysteme.

Leistungsbeschreibungen

Leistungsbeschreibungen, die als Kataloge zur Verfügung stehen, sind eine Art externe Information, die geradezu prädestiniert ist, direkt mit BIM-Objekten verknüpft zu werden.

Frage: Welche Klassifikation soll dazu benutzt werden, um die BIM-Objekte mit den Leistungsbeschreibungen zu verknüpfen?

imagesAntworten: OmniClass™ Table 21 Elements / OmniClass™ Table 22 Work Results / OmniClass™ Table 23 Products / Uniclass2 Table Ee – Elements / Uniclass2 Table Ss – Systems / Uniclass2 Table Pr – Products / Leistungstext-inhärente Klassifikation / Andere

Frage: Welche zusätzlichen Klassifikationen sollen zusätzlich angeboten werden (sei es als bereits angebotene Verknüpfung, sei es als Platzhalter für eigenverantwortliche Verknüpfung des Anwenders)?

Antworten: OmniClass™ / Uniclass2 / buildingSMART Data Dictionary (bSDD) / eCl@ss / Andere


COBie

Im Rahmen der Initiative der britischen Regierung bis zum Jahr 2016 BIM Level 2 für alle ihre Bauvorhaben einzuführen hat COBie als Datenformat eine tragende Rolle bekommen. Daher wird COBie im NBS BIM Object Standard eine sehr großer Platz eingeräumt.

Frage: Hat COBie in Ihrem Land einen ähnlichen Stellenwert und sollte daher standardmäßig in BIM-Objekte integriert werden?

Antworten: Ja / Nein


Merkmale

Auch bei den Merkmalen kommt es darauf an, dass sich sowohl die Systeme der Austauschpartner als auch die Austauschpartner selber untereinander verstehen, um zu wissen, was der andere meint. Daher ist eine standardisierte Merkmalsliste äußerst hilfreich.

Frage: Gibt es in Ihrem Land einen Standard, eine Norm, die Merkmalslisten standardisiert, so dass beim Aufbau der BIM-Bibliothek und beim Anlegen der BIM-Objekte darauf zurückgegriffen werden kann?

Antworten: Ja / Nein


bSDDInternational Framework for Dictionaries / buildingSMART Data Dictionary

Die Idee ist überzeugend: Ein zentraler Ort, an dem Listen, in verschiedenen Sprachen, mit eindeutig gekennzeichneten Merkmalen abrufbar sind, so dass die Kommunikation – auch über (Sprach-)Grenzen hinweg erleichtert wird. In der Praxis hat sich IFD/bSDD mit vielen Freiheitsgraden und nicht deutlich erkennbaren Kontrollinstanzen leider noch nicht durchgesetzt.

Frage: Würden Sie bSDD als Basis-Katalog für die Objekt-Merkmale Ihrer Nationalen BIM-Bibliothek heranziehen wollen?

Antworten: Ja / Nein


12_061-13_041_hoeringsrapport_v2014-01-30Klassifikation der Merkmale

Um die Aussagekraft von den benutzten Merkmalslisten pro BIM-Objekt-Typ auf gleichem Niveau zu halten und sicher zu stellen, dass die Daten für die unterschiedlichsten Fachrichtungen von Nutzen sind, gibt es Bestrebungen, die Merkmale selber zu klassifizieren.

Frage: Gibt es in Ihrem Land einen Standard, der die Merkmale selber klassifiziert?

Antworten: Ja / Nein


Was meinen Sie? Wenn es Ihnen in den Fingern juckt, die obigen Fragen zu beantworten, so können Sie das: https://de.surveymonkey.com/jsEmbed.aspx?sm=zHrYI9RehHLDjGL_2b26PT5Q_3d_3d

[N. B: Den Link zu einer englisch-sprachigen Version dieser Umfrage werde ich beizeiten einfügen!]

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Es bleibt also spannend! Ich werde über die Ergebnisse und die weiteren Schritte in unserem INS-Projekt berichten! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!

Bauanleitung für BIM-Objekte: ‚NBS BIM Object Standard‘ [neu!]

Herunterzuladen: NBS Standard für BIM-Objekte [PDF] (englisch)

NBS stellt seit 40 Jahren hersteller-neutrale Ausschreibungstexte mit dem Anspruch auf, Standards zu setzen bzw. mit gutem Beispiel voranzugehen.

Mit der National BIM Library (–> Link), der Online-Bibliothek für generische und hersteller-spezifische BIM-Objekte in Großbritannien, die Hand in Hand mit ihrem auf BIM abgestimmten Ausschreibungssystem ‚NBS Create‚ geht, hat NBS das Gleiche vor:

Standards setzen und Vorbild für andere sein. NBS bereitet also BIM-Objekte mit verschiedenen Informationsgraden (–> LoI) und den dazu passenden Geometrien (–> LoD) in einem konsistenten, aber auch strukturierten und einfach zu benutzenden Format auf. 

[N. B: Mit diesen Pfunden konnte NBS auch beim Wettbewerb rund um das ‚Digital BIM Toolkit‚ wuchern, den sie schließlich auch für sich entscheiden konnten. Siehe hierzu auch: NBS hat das Rennen gemacht: 1 Mio. £ für die Entwicklung vom ‘Digital BIM toolkit’‘ –> Link]

Jetzt hat NBS seinen Worten auch Taten folgen lassen und eine Anleitung zum Aufbau von BIM-Objekten veröffentlicht:  Den ‚BIM Object Standard, Version 1.1“ (–> Link).

Auf den ersten Blick mag das verwundern, da das britische Normungsinstitut BSI (–> Link) mit BS 8541-1 bis -4, bereits Teile einer Normenreihe veröffentlicht und mit den Teilen 5 und 6 weitere in Vorbereitung hat, die speziell die Regeln für das Anlegen von Bibliotheks-Objekten für Architektur, Ingenieur- und Bauwesen aufstellen. Aber diese (BSI-) Bibliotheks-Objekte sind nicht so eng mit anderen NBS-Diensten verbunden und sind auch nicht so auf die 2016 BIM-Ziele der britischen Regierung getrimmt.

Beim Lesen des Vorwortes fällt mir aus deutscher Sicht auch der letzte Satz auf:

„Ich zweifle nicht daran, dass der NBS Standard für BIM-Objekte die Zukunft von BIM beeinflussen wird, nicht nur im Vereinigten Königreich, sonder auch in der globalen Bauwirtschaft“ [?!]

Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass es den Briten sehr daran gelegen ist, ihre Erfahrungen zu exportieren! Grund genug, sich den Standard einmal genauer anzusehen! Gut, das Eine sollte ich noch vorausschicken: Dieser Standard ist keine allgemeine Lektüre, sondern eine (Bau-)Anleitung mit spezifischen und einzeln nummerierten Regeln! Also eher etwas für Programmierer denn für einfache Anwender!

Der Standard teilt sich in fünf Teile auf:

  • Teil 1: Allgemeine Anforderungen
  • Teil 2: Anforderungen an die Informationen
  • Teil 3: Anforderungen an die Geometrie
  • Teil 4: Funktionale Anforderungen
  • Teil 5: Anforderungen an die Metadaten

Ich möchte jetzt hier nicht auf die Einzelheiten eingehen. Beim Studieren sind mir aber zwei Dinge aufgefallen:

  • Die große Bedeutung und damit der große Platz der hierbei COBie eingeräumt wird;
  • Die Konzentration auf IFC 2×3, obwohl mit der Veröffentllichung von ISO 16739 (März 2013) bereits IFC 4 veröffentlicht wurde.

Aus meiner Sicht weisen diese Punkte auf die Fokussierung auf das 2016 BIM-Ziel hin:

  • Um als Auftraggeber die BIM-Daten der Entwurfs- und Ausführungsphase auch in der Nutzungsphase weiterbenutzen und sie auch zur Grundlage weiterer Bauprojekte machen zu können, hat sich die britische Regierung dazu entschlossen, (weil Excel® jeder hat und anwenden kann!?) COBie als Austauschformat zu benutzen.
  • Die Fokussierung auf die Weiterverwendung der Daten in der Nutzungsphase ist m. E. auch der Grund für IFC 2×3. Während für IFC 2×3 bereits eine ‚FM Basic Handover View‚, also eine definierte Untermenge des IFC-Formats für die Übergabe von FM-relevanten Daten definiert wurde (–> Link), steht das für IFC 4 noch aus (?).

Diese Punkte und auch die enge Verzahnung mit NBS lassen eine 1:1-Übernahme in Deutschland fraglich erscheinen. Aber auf jeden Fall werde ich diesen neuen Standard für das Projekt einer deutschen nationalen BIM-Bibliothek (s. auch mein Vortrag vom BIM-Workshop des DIN, –> Link) als Referenz und Vorbild begutachten!

Es bleibt also spannend! Ich werde darüber berichten! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!

NBS hat das Rennen gemacht: 1 Mio. £ für die Entwicklung vom ‚Digital BIM toolkit‘

Die  NBS-Gruppe: "A digital tool for building information modelling"

Die NBS-Gruppe: „A digital tool for building information modelling“

Heute morgen (2014-09-23) mache ich meinen Rechner an und lese in Stephen Hamils Blog-Eintrag, ‚The BIM Toolkit‘ (–> Link), dass das von NBS (–> Link) geführte Team den Wettbewerb um die 2. und abschließende Phase gewonnen hat.

Über diesen Wettbewerb hatte ich hier in meinem Blog (s. ‚Britische Ausschreibung: Ein digitales Werkzeug für das Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen‚, –> Link; ‚Und am 30. Juni ist die 1. Phase schon wieder vorbei …–> Link) bereits berichtet.

Jetzt ist es also entschieden.

Bei diesem ‚Digital BIM Toolkit‘ geht es darum, nach einem vorgefertigten Ablaufplan, dem RIBA Plan of Work (s. auch ‚Arbeitsablauf nach Maß – der RIBA Arbeitsplan 2013–> Link), ein Projekt abarbeiten zu können, wobei das Online-Werkzeug aufzeigt, zu welcher Phase im Projekt, welche der beteiligten Parteien, für was und in welchem Detail (= bis in welches Detail und in welche Informationsdichte) verantwortlich sind.
Hierbei soll es dann auch zu jeder Stufe/Phase möglich sein, das Ergebnis bzw. die BIM-Objekte in unterschiedlichen (neutralen) Austauschformaten exportieren zu können oder das ‚Digital BIM Toolkit‘ über API in andere Programme einzubinden.
Interessant wird es für diejenigen von uns, die nicht in Großbritannien wohnen, da dieses Werkzeug eindeutig darauf ausgelegt ist, exportiert zu werden und auch in anderen Sprach-Regionen eingesetzt zu werden. Wenn man sieht, dass die Britische PAS 1192-2 nun Grundlage für die Internationale Normungsarbeit zur ISO 19650 wird, so kann man sich vorstellen, dass die Briten dieses Werkzeug für BIM Level 2 auch mächtig pushen werden.
NBS hat zu diesem Anlass dem ‚Digital BIM Toolkit‘ eine Webseite aufgesetzt, auf der man sich auf dem Laufenden halten kann: http://www.thenbs.com/bimtoolkit/.
Empfehlenswert finde ich das dort zu findenden Video, das die Gruppe um NBS zum Abschluss der Phase 1, also der Machbarkeitsstudie, erstellt hat.
[N.B: Man merkt, dass NBS in Newcastle upon Tyne residiert –> Link, so dass einige Personen mit ihrem Nordenglischen Akzenten z. T. schwierig zu verstehen sind]
Es bleibt also spannend! Ich werde darüber berichten! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!