‚Was‘, ‚Wie‘, ‚Wer‘, ‚Realisieren‘ einmal anders – Integrierte Projektabwicklung (IPD)

IPD_Guide_2007Jeder hat schon einmal vom ‚Frontloading‘ bei der BIM-Methode gehört, also vom Vorziehen von wichtigen Entscheidungen innerhalb des Bauprozesses, sehr einleuchtend ins Bild gesetzt durch die Macleamy Kurve. (z. B. auch als Abbildung 3.4 ‚Aufwandsverlagerung und Einfluss auf Kostenentwicklung‘ im BIM-Leitfaden für Deutschland der ARGE BIM-Leitfaden AEC3 & OPB 2013, –> Link)

Aber haben Sie das einmal genauer wissen wollen? Welche Entscheidungen sollen nach vorne gezogen werden und wie soll das vonstatten gehen? Integrated Project Delivery: A Guide (‚Integrierte Projektabwicklung – Ein Leitfaden‘–> Link) gibt Antworten.

Im Folgenden werde ich mir diesen Leitfaden einmal etwas genauer anschauen:

Was ist IPD? Der AIA-Leitfaden möchte die Integrierte Projektabwicklung als Methode sehen, um

„den Status quo fragmentierter Prozesse mit enttäuschenden Ergebnissen hin zu einem gemeinschaftlichen, Werte-basierenden Prozess zu transformieren, der dem gesamten Bauteam positive, bessere Ergebnisse beschert.“

Vergleich von Traditioneller Projektabwicklung mit IPD

Vergleich von Traditioneller Projektabwicklung mit IPD

Die ‚frühen Wissens- und Erfahrungsbeiträge‘ (s. Rubrik ‚Prozesse‘ in der obigen Gegenüberstellung) führen im Unterschied zu traditionellen Methoden zu Aufwandsverschiebungen, dem schon zuvor erwähnten ‚Frontloading‘. Da somit auch zusätzliche Inhalte in die frühen Prozessphasen aufgenommen werden, liegt es nahe – wie im IPD-Leitfaden auch vorgenommen – die althergebrachten Phasen-Bezeichner zu ändern. Das Amerikanische Architekten-Institut (AIA) schlägt die folgenden neuen Bezeichner vor, wobei es zu beachten gilt, dass hier der US-amerikanische Bauprozess Pate gestanden hat:

IPD resultiert in neuen Phasen-Bezeichnungen

IPD resultiert in neuen Phasen-Bezeichnungen

Welche Aufgaben galt es, in den traditionellen (USA) Prozessphasen abzuarbeiten und was verändert sich im Vergleich dazu bei IPD?

Die alten Prozessphasen (USA) mit den neuen (= integriert (IPD)) verglichen

Die alten Prozessphasen (USA) mit den neuen (= Integriert (IPD)) verglichen

IPD mit BIM = Zweimal Bauen = Zweimal mit dem gleichen Team!

In der obigen Darstellung deutet sich schon an, wie die Verschiebung des ‚Entscheidungsberges‘ vor sich gehen soll. Der Clou bei der Integrierten Projektabwicklung ist es, alle wichtigen Prozessbeteiligten (Auftraggeber, Architekt, Fachplaner, Generalunternehmer, Sub- bzw. Fachunternehmer sowie die zuständigen Behörden!) möglichst schon während der Phase ‚Konzeptionierung‘ an einen Tisch zu holen, dann einander die verschiedenen Optionen darzulegen, gemeinsam zu evaluieren und Entscheidungen zu treffen.

Einschub: In den USA ist (traditionell) das Generalunternehmer-Modell die wohl üblichste Art der Projektabwicklung. Auch wenn der Generalunternehmer häufig selber für die Rohbauarbeiten zuständig ist, so ist es für eine auch zeitsparende IPD wichtig, Sub- bzw. Fachunternehmer insbesondere dann schon von Anfang an dabeizuhaben, wenn ihre Fachgebiete Bauobjekte umfassen, die eine lange Vorlaufzeit benötigen, die speziell angefertigt werden müssen oder die am besten präfabriziert werden. Die restlichen Unternehmungen werden dann während der Phase ‚Letzte Zuschlagserteilung‚ bestimmt und vertraglich gebunden.

Der ‚Entscheidungsberg‘ hängt sowohl eng mit dem Zeitpunkt, an dem die beteiligten Parteien beginnen, aktiv an der Prozessabwicklung teilzunehmen, als auch mit der Dauer ihrer Teilnahme zusammen. Der traditionelle US-basierte Bauprozess liefert für die bereits benannten Parteien folgendes Balkendiagramm:

Traditionell (USA): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Traditionell (USA): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Einschub: Dem aufmerksamen Leser ( 😉 ) wird wahrscheinlich aufgefallen sein, dass sich hier ein kleiner, mir aber dennoch erwähnenswerter Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem deutschen (traditionellen) Bauprozess auftut. Während die Deutschen in Leistungsphase 4 ‚Genehmigungsplanung‘ ihre Projekte von den Bauämtern absegnen lassen und sich danach an die Ausführungsplanung machen, so legen die Amerikaner erst ihre Ausführungsdokumente den Behörden zur Genehmigung vor. Diese und andere Unterschiede werde ich in einem späteren Blog-Eintrag untersuchen, in dem ich auch auf andere Probleme eingehen möchte, die einer Einführung von IPD bei (öffentlichen) deutschen Bauprojekten entgegenstehen.

Dem traditionellen Bauprozess gehört nun der Bauprozess nach IPD zum Vergleich gegenübergestellt:

Integriert (IPD): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Integriert (IPD): Teilnahmedauer von Projektparteien u. Findungsphasen für Entscheidungen

Eine Kombination der obigen Darstellungen (Macleamy Kurve und die beiden Balkendiagramme) im direkten Vergleich können Sie hiermit aufrufen: –> Link.

Der Leitfaden bespricht nicht nur die einzelnen Phasen des Bauprozesses, die Aufgaben der wichtigsten teilnehmenden Parteien und die Ergebnisse pro Phase, sondern behandelt auch rechtliche Fragen zu verschiedenen Formen, die das Joint Venture der Parteien annehmen kann, welches mit dem Auftraggeber zusammen die Projektabwicklung gestalten soll.

Ein weiteres Thema ist auch die (vertraglichen) Konstellationen zwischen dem Auftraggeber, dem Architekten und dem (General-) Unternehmer. Hier geht der Leitfaden von den existierenden Projektabwicklungsmodellen aus und wägt die Vor- und Nachteile ab und damit auch, ob diese Modelle eine integrierte Projektabwicklung ermöglichen:

Für IPD geeignet? Projekt-Abwicklungsmodelle im Vergleich

Für IPD geeignet? Projekt-Abwicklungsmodelle im Vergleich

Die obige Darstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und auch nicht die der reinen Lehre, sprich es treten auch Mischformen von den Modellen auf wie z. B. zwischen ‚Entwurf, Vergabe u. Bauausführung‚ und ‚Viele Hauptunternehmer‚.

Zitat aus dem IPD-Leitfaden:
„Es versteht sich, dass die integrierte Projektabwicklung (IPD) und Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen (BIM) voneinander verschiedene Konzepte darstellen – das erste ist ein Prozess und das zweite ein Werkzeug. Es wird sicherlich integrierte Projekte geben, die ohne BIM abgewickelt werden und so wird wohl auch BIM in nicht-integrierten Prozessen angewendet. Möchte man jedoch den größtmöglichen Nutzen aus beiden ziehen, aus IPD und BIM, so funktioniert dies nur, wenn beide zusammen benutzt werden.“

Wenn ich mir dieses Zitat und die Darstellung der Projekt-Abwicklungsmodelle zusammen anschaue, so beschleicht mich ein Gefühl der Unsicherheit, ob es in Deutschland überhaupt auf absehbare Zeit möglich sein wird, „den größtmöglichen Nutzen aus beiden [zu] ziehen, aus IPD und BIM?! Genau die beiden Modelle „Viele Hauptunternehmer“ und „Entwurf, Vergabe und Bauausführung“ haben hierzulande doch einen recht hohen Anteil an den Bauprojekten.

In diesem Blog-Eintrag habe ich mir den IPD-Leitfaden des Amerikanischen Instituts für Architekten (AIA) angeschaut und somit fast zwangsweise auch nur den traditionellen Bauablauf wie er (noch) in den USA üblich ist mit dem angestrebten IPD-Prozess verglichen. In einem der kommenden Blog-Einträge werde ich mir den traditionellen Bauablauf in Deutschland vornehmen und dann diesen mit dem hier dargestellten IPD-Prozess vergleichen!

Es bleibt also spannend! Schauen Sie doch einfach mal wieder vorbei! Oder machen Sie es sich einfach, abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Gerne höre ich von Ihnen und empfange Ihre Bewertungen (s. u.)!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin!

Konrad Stuhlmacher

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Das Interesse an BIM wächst in Deutschland – Ein Meilenstein für ‚BIM und um BIM herum‘!

100 Follower - Grafiken aus 25 Blogeinträgen

Gestern, am 26. Februar 2015, rund ein Jahr nach dem Eintrag ‚Erste Schritte …‘ (–> Link) hat sich der 100. Abonnent in die BIM-und-um-BIM-herum-Liste eingetragen! Anlass genug, dass ich mich einmal bei Ihnen, den Abonennten, den ‚Followern‘, herzlich bedanke!

Aber auf diesen Lorbeeren werde ich mich nicht ausruhen, sondern mich gleich wieder an den Blog-Eintrag machen, an dem ich gerade arbeite (Arbeitstitel: „‚Was‘, ‚Wie‘, ‚Wer‘, ‚Realisieren‘ einmal anders – Integrierte Projektabwicklung (IPD)„) und der in der kommenden Woche (KW 10 2015) veröffentlicht werden soll.

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Vielen Dank noch einmal und schöne Grüße aus Berlin!

Konrad Stuhlmacher

2014 >> 2015

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das kommende Jahr 2015!

ALLES GUTE FÜR 2015 (nicht nur) MIT BIM!

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und ich wollte mich herzlich für Ihr Interesse bedanken und Ihnen alles Gute für das kommende Jahr 2015 wünschen.

Nächste Themen:

Grob habe ich mir vorgenommen, Dänemark und seine Aktivitäten um BIM und um BIM herum etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Hätten Sie ansonsten noch Themenvorschläge, Themenwünsche? Gerne nehme ich diese in meine Überlegungen mit auf! Schreiben Sie mir!

Auch im nächsten Jahr bleibt es spannend! Schauen Sie doch wieder einmal vorbei! Machen Sie es sich einfach und abonnieren Sie meinen Blog und empfehlen ihn weiter! Es würde mich freuen!

Konrad Stuhlmacher

Ein Blick in die Glaskugel? ‚Built environment 2050‘ in UK veröffentlicht

CIC Bericht 'Built environment 2050' [pdf] (Engllisch)Bei der Vorbereitung für eine Präsentation, die ich beim BIM-Workshop „Normungsarbeiten zu BIM in Deutschland“ am 11. September 2014 bei DIN in Berlin (–> Link) halten werde, habe ich mich natürlich auch in Großbritannien umgeschaut und mir den Anfang September 2014 veröffentlichten Bericht ‚Built environment 2050‚ (–> Link) zu Gemüte geführt.

Die BIM Task Group hat das Ziel, bei der Umsetzung der Baustrategie der Britischen Regierung zu helfen und den öffentlichen Bausektor bei der Einführung von BIM mit dem Ziel zu unterstützen, dass alle Regierungbehörden ab 2016 bei ihren Bauvorhaben minimal die BIMEntwicklungsstufe 2 voraussetzen können. (Quelle: http://www.bimtaskgroup.org/about/).

Das Ziel ist zwar beindruckend und die ganze Herangehensweise macht einen sehr professionell aufgezogenen Eindruck, aber wenn man diese Strategie z. B. mit der von Singapur vergleicht, das schon ab dem Jahr 2015 die BIM-Entwicklungsstufe 3 vorschreibt (s. auch meinen Blog-Eintrag: ‚Ländervergleich: BIM-Premiere League, BIM-Bundesliga, BIM-Regionalliga–> Link), so kommt schnell die Frage auf: Wie geht’s nach 2016 weiter?

Auch aus diesem Grund hat die britische BIM Task Group 2012 ein Team junger Leute (das wird betont!) zusammengestellt, die versuchen, einen Blick über das Jahr 2016 hinaus, bis 2025, ja bis ins Jahr 2050 zu werfen.

Reifheits-Entwicklung2050

Unter den folgenden drei Rubriken haben sie sich dem Thema genähert:

  1. Lehre und Fähigkeiten (‚education and skills‚)
  2. Prozess und Technologie (‚process and technology‚)
  3. Kultur der Integration (‚culture of integration‚)

Den Tenor des gesamten Berichtes, der zunächst Aufsätze zu den drei Rubriken enthält und dann in Empfehlungen für die Industrie und die Lehre enden, kann man m. E. sehr gut an der Unterteilung der 2. Rubrik ‚Prozess und Technologie‘ ablesen:

  • Analoge Entscheidungen 2010-2020
  • Digitale Entscheidungen 2020-2030
  • Vorhersagend digital 2030-2040
  • Künstliche Intelligenz 2040+

Bei all dem Fortschrittsglauben und und dem Glauben daran, dass alles schneller und automatisierter ablaufen wird (sie bringen den  Sekundenhandel als Vorbild für das zukünftige Beschaffungswesen!?) muss man ihnen aber auch zugute halten, dass sie Problematiken nicht außer acht lassen, z. B.:

  • Sicherheit der Daten und
  • Beschäftigungsentwicklung angesichts steigender Automatisierung (‚jobloses Wachstum‘ – jobless growth)

Ihre Analyse des Jetzt kann auch auf Deutschland übertragen werden:

„Derzeit ist die Industrie archaisch, nicht-transparent und besitzt sowohl bei der Technologie als auch beim Prozess wenig Innovationskraft. Eine Kultur der Integration ist aber fundamental davon abhängig, dass akzeptiert wird, dass die meisten, wenn nicht sogar alle, Fachleute im Bau von einander abhängig sind. Fragmentierung, Ausbeutung und egozentrische Vorgehensweisen sind ein Schaden für die Kultur der Integration“ 

Während bei den Empfehlungen so überzeugende Überschriften wie:

1. Cyber Sicherheit;
6. Lebenslanges Lernen; oder 
10. Geschäfte in der Zukunft

dabei sind, gibt es aber auch Dinge, bei denen ich ein Fragezeichen dahinter setzen würde:

4. Nano-Sekunden-Beschaffung und -Ausführung
7. Wirtschaft im Zugriff der Konsumenten und Weltraumreisen
9. Robotics und Autonome System

Die Finanzierung dieses gesamten Fortschritts und der Weiterentwicklungen wird m. E. gar nicht erwähnt.

Aber wenn man sich dahingehend Deutschland anschaut, das weder eine Vision für 2016, geschweige denn für 2025/2050 hat, so sollten wir vielleicht mit Kritik zurückstehen. Wie bereits oben erwähnt ist das Ziel, Level 2 im Jahr 2016, nicht allzu ambitioniert. Daher ist es gut, dass sie anfangen, sich Gedanken für die Zeit danach zu machen. Chapeau!

Es bleibt also spannend! Ich werde darüber berichten!

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LoD = Lots of Definitions?

Nein, LoD steht ‚eigentlich‘ für Level of Detail (Detaillierungsgrad) oder Level of Development (Entwicklungsgrad). In diesem Zusammenhang hört man auch LoI, Level of Model Information (Informationsgrad des Modells) oder auch Level of Secrecy (Geheimnisgrad). Insbesondere weil sich all diese Abkürzungen im Grunde genommen um das Gleiche drehen, kann es schon verwirren!

RIBA-Arbeitsplan_Detaillierungsgrade

Das Schaubild zeigt deutlich, dass zu bestimmten Zeitpunkten im Lebenszyklus eines Bauwerks operative Entscheidungen getroffen werden müssen. Für diese ist ein bestimmter Daten- und Geometrie-Reifegrad notwendig. Auch hier gilt das Just-in-Time-Prinzip: Für bestimmte Entscheidungen ist ein bestimmter Reifegrad notwendig, nicht weniger, aber auch nicht mehr (!) an Daten oder Geometrie.

Da sich die deutsche Bauwelt erst allmählich an das Thema BIM herantastet und damit gezwungenermaßen mit dem Thema Detaillierungsgraden auseinandersetzt, lohnt sich ein Blick über die Landesgrenzen hinweg. Leider gibt es dort aber keine Einheitlichkeit etwa in Form einer Internationalen Norm, sondern eher eine Vielzahl an landeseigenen Definitionen. Um mir ein gutes Bild darüber machen zu können, möchte ich mir die verschiedenen Herangehensweisen einzeln anschauen und Sie dabei mitnehmen. Die nächsten Schritte stelle ich mir wie folgt vor:

  1. Großbritannien: Level of Detail
    • BS 1192 (siehe Blog-Eintrag „Informationen – aber richtig!–> Link)
    • RIBA Plan of Work (siehe Blog-Eintrag „Arbeitsablauf nach Maß – der RIBA Arbeitsplan 2013“ –> Link)
    • ‚Plain Language Questions‘
    • BS PAS 1192-2
  2. USA – BIM Forum: Level of Development
  3. Österreich: Level of Secrecy?

In Bälde also mehr, dann zur Britischen Norm BS 1192 „Collaborative production of architectural, engineering and construction information – Code of practice“ (siehe Blog-Eintrag „Informationen – aber richtig!“ –> Link))

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Erste Schritte …

Wanderweg in Queenstown, NZ.

Wanderweg in Queenstown, NZ.

BIM und um BIM herum …

… beschreibt im Groben und Ganzen das Thema, das ich diesem Blog geben möchte.

Wer bin ich? Ein Architekt (TU Delft, NL), der während seiner Zeit beim DIN Deutsches Institut für Normung e. V. in die Welt der Ausschreibung (STLB-Bau–> Link) und der Vergabe (VOB) eingetaucht ist, die Qualitäten von Normen und offenen Standards  (GAEB DA XML) kennen und schätzen gelernt hat und auch in diesem Umfeld international tätig sein durfte (ICIS–> Link).

Hier war es auch, dass ich zum ersten Mal mit BIM (Building Information Modeling oder auch Bauwerksinformationsmodellen, –> Link) in Berührung kam und – mit einem gewissen Unbehagen – beobachten konnte, wie das Ausland sich auf den Weg machte, diese neuen effiziente Methoden sich anzueignen und auszuprobieren während in Deutschland davon noch keinerlei Anzeichen zu sehen waren. Dies ändert sich jetzt aber langsam (–> Link)!

Im Rahmen meiner Tätigkeit bei der AEC3 Deutschland GmbH (–> Link) konnte ich mich tiefer in das Thema einarbeiten und vor allem den D-A-CH-Raum näher betrachten. In der Schweiz und Österreich gibt es viel zu entdecken (z. B. Österreichische Normungsvorhaben–> Link, oder neue Schweizer Entwicklungen–> Link!)

Also, worüber möchte ich schreiben? Über BIM und um BIM herum … wobei mir vor allem Ausschreibungswesen, Bauprodukte, Klassifikation und ihre Verbindung zu BIM vorschweben. Aber wer weiß? Gerne möchte ich Sie auf diese Reise mitnehmen.

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Konrad Stuhlmacher