A – Z

A – B – C – D – E – G – H I – L – M – N – O – P – R – S – U – V 110-1072_IMG

A

AIA

The American Institute of Architects – Das Amerikanische Architekten-Institut [Vereinigte Staaten von Amerika]

Weitere Informationen unter: http://www.aia.org


API

Application Programming Interface – Anwendungs­programmier­schnittstelle [Großbritannien]

„Eine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle)


apm

Association for Project Management – Projektmanagement-Vereinigung [Großbritannien]

Die APM ist ein eingetragender gemeinnütziger Verein in Großbritannien, dessen Bestreben es ist, die Berufsdisziplinen des Projekt- und des Programmmanagements mit Hilfe eines Programms zu entwickeln und zu fördern, das die ‚Fünf Dimensionen der Professionalität genannt wird. Die APM bietet hierzu Produkte und Dienstleistungen an einschließlich eingetragener Mitgliedschaften sowie Weiterbildungen, Veranstaltungen und Online-Dienste. (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Association_for_Project_Management)


AVA

Ausschreibung Vergabe Abrechnung

„Unter Ausschreibung versteht man das Verfahren, das der Auftraggeber durchführt, um verschiedene Angebote für die Ausführung eines Bauwerkes zu bekommen … Die Vergabe im Sinne der VOB ist das gesamte Verfahren zwecks Abschluss eines Bauvertrages … Im Sinne der §14 VOB/B versteht man unter Abrechnung eine Zusammenstellung der Ansprüche des Auftragnehmers auf Zahlung der vereinbarten Vergütung gegenüber dem Auftraggeber.“ (Quelle: http://www.ibl.uni-stuttgart.de/fileadmin/sonstiges/Baubetrieb3/KAP3.pdf)


AVANTI

„Avanti ist [Anm: war] ein Forschungsprogramm unterstützt vom britischen Department of Trade and Industry, um durch eine Steigerung von Effizienz und Leistungsfähigkeit die Britische Bauindustrie besser für einen globalen Markt aufzustellen.“ (Quelle: http://www.excitech.co.uk/dpj/AEC/vol3_6_pdf/avanti.pdf)

„Das Ziel war es, die Projekt- und Geschäftsleistung zu verbessern. Hierfür sollte Informationstechnologie dafür eingesetzt werden, um die Zusammenarbeit zu unterstützen, indem einerseits mit der AVANTI Herangehensweise die Parteien dazugebracht werden zusammenzuarbeiten, Prozesse bereitgestellt werden, um Zusammenarbeit möglich zu machen und andererseits Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, die eine Zusammenarbeit unterstützen.“ (Quelle: http://www.cpic.org.uk/wp-content/uploads/2013/06/file37735-1.pdf)


B

Bauteam

Bauteam umschreibt die intensive Kommunikation und Kooperation zwischen Architekten, Ingenieuren, Handwerkern, ausführenden Unternehmen bereits ab einem sehr frühen Planungsstadium – selbstverständlich unter Einbeziehung der Bauherren. Diese partnerschaftliche Vorgehensweise ermöglicht die Nutzung von Synergieeffekten bei der technischen und wirtschaftlichen Optimierung des Projekts, erbringt dadurch Kostenvorteile und Einsparpotenzial und gewährleistet gleichweit Terminsicherheit bei hoher Qualität. Im Idealfall generiert das Bauteam eine klassische „Win-win-Situation“ zum Vorteil aller am Bau Beteiligten – der Planer, der ausführenden Handwerker und Unternehmen sowie der Auftraggeber.“ (Quelle: Architektenkammer Baden-Württemberg ‚Bauteam – ein Leitfaden für Architekten und Handwerker‘)


BARBi

Bygg og Anlegg Referanse Bibliotek – Referenzbibliothek für das Bauwesen und den Anlagenbau [Norwegen]

BARBi ist [war] ein von der Norwegischen Bauindustrie angestoßenes Projekt um eine Referenzbibliothek mit einer vollständigen Sammlung an allen Konzepten und Objekten der Bauindustrie mit den dazugehörigen Eigenschaften und Beziehungen aufzubauen. Diese Bibliotheki wird [sollte] alles von ganzen Konstruktionseinheiten bis hinunter zu den einzelnen Teilen oder Produkten enthalten.“ (Quelle: http://www.buildingsmart.no/sites/default/files/About_BARBi.htm)

Die Entwicklungen von BARBi und des STABU LexiCon liefen teilweise parallel zu denen von ISO 12006-3 und haben sich gegenseitig beeinflusst. 2005 wurden die beiden Referenzbibliotheken BARBi (Norwegen) und STABU LexiCon (Niederlande) zu IFD zusammengeführt. 2008 wurde es in buildingSMART International integriert und wird demzufolge nun bsDD genannt.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.no/sites/default/files/About_BARBi.htm


BBSR

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

„Das BBSR im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.“ (Quelle: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/bbsr_node.html)

Weitere Informationen unter: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/bbsr_node.html


BCF

BIM Collaboration Format – BIM Kollaborationsformat

BCF ist ein offener Standard von buildingSMART (derzeit kurz vor der Veröffentlichung), der die Kommunikation zum Arbeitsablauf mit IFC-Modellen ermöglicht. Die Idee dabei ist es, die Kommunikation vom eigentlichen Modell zu trennen.

BCF definiert die Mittel, mit denen die Architekten und andere Parteien spezielle Modellkomponenten mit Nachrichten, Aufgabenpunkte, definierte Sichtwinkel und Abbildungen verknüpfen und sie anderen übermitteln können.“ (Quelle: http://www.buildingsmart.org/standards/bcf)

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/bcf


bdp.

Building Design Partnership – Gemeinschaft für das Entwerfen von Gebäuden [Großbritannien]

BDP ist ein großes internationales, interdisziplinäres Büro von Architekten, Entwerfern, Ingenieuren und Städtebauern.“ (Quelle: http://www.bdp.com/en/About/)

Weitere Informationen unter: http://www.bdp.com


BIFM

British Institute of Facilities Management – Britisches Institut für Facility Management [Großbritannien]

„Das BIFM ist die Berufskörperschaft für das Facility Management (FM).“  (Quelle: http://www.bifm.org.uk/bifm/about)

Weitere Informationen unter: http://www.bifm.org.uk/bifm/home


BIM

Building Information Modeling – Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen

BIM ist eine Planungsmethode im Bauwesen, die die Erzeugung und die Verwaltung von digitalen virtuellen Darstellungen der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks beinhaltet. Die Bauwerksinformationsmodelle stellen dabei eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk dar, um eine verlässliche Quelle für Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus zu bieten; von der ersten Vorplanung bis zum Rückbau (National Institute of Building Science, –> Link). Quelle: BIM-Leitfaden für Deutschland – Information und Ratgeber (–> Link)


„Es gibt viele Definitionen von BIM und diese hängen oft von der Sichtweise oder den Erwartungen des Betrachters ab. Manchmal ist es einfacher zu formulieren, was BIM nicht (!) ist:

  • BIM ist nicht nur 3D-CAD
  • BIM ist nicht nur eine neue technologischen Anwendung
  • BIM ist nicht die nächste Generation, es ist jetzt und hier!

BIM ist im Grunde genommen eine wertschöpfende Zusammenarbeit über den gesamten Lebenszyklus eines Wirtschaftsgutes hinweg. Diese stützt sich darauf, dass gemeinschaftlich genutzte 3D-Modelle und damit verbundene, intelligente und strukturierte Daten erstellt, verglichen und untereinander ausgetauscht werden.“ (Quelle: http://www.bimtaskgroup.org/bim-faqs/)


BIM ist schlicht das Mittel, mit dem jeder ein Gebäude verstehen kann, indem er ein digitales Modell benutzt. Das Modellieren eines Bauwerks ermöglicht denjenigen, die sich mit dem Bauwerk auseinandersetzen, eine Optimierung ihrer Handlungen, was dem Bauwerk einen höheren Wert über den gesamten Lebenszyklus betrachtet (whole life value) zukommen lässt. (Quelle: NBS BIM Object Standard, –> Link)


Video:Was ist BIM?


„Es versteht sich, dass die integrierte Projektabwicklung (IPD) und Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen (BIM) voneinander verschiedene Konzepte darstellen – das erste ist ein Prozess und das zweite ein Werkzeug. Es wird sicherlich integrierte Projekte geben, die ohne BIM abgewickelt werden und so wird wohl auch BIM in nicht-integrierten Prozessen angewendet. Möchte man jedoch den größtmöglichen Nutzen aus beiden ziehen, aus IPD und BIM, so funktioniert dies nur, wenn beide zusammen benutzt werden.“ (Quelle: ‚Integrated Project Delivery: A Guide‘ AIA National, AIA California Council, Version 1, 2007, –> Link)


BIM academy

BIM Akademie [Großbritannien]

Die BIM Akademie wurde 2010 zusammen von der Northumbria Universität und dem Architekturbüro Ryder mit der Vision gegründet, ein internationales Exzellenzzentrum für BIM ins Leben zu rufen aufbauend auf den sich ergänzenden Disziplinen Forschung, Lehre und Beratung.“ (Quelle: http://collab.northumbria.ac.uk/bim2/services)

Weitere Informationen unter: http://collab.northumbria.ac.uk/bim2/


BIM-Objekt

„Ein BIM-Objekt setzt sich aus mehreren Dingen zusammen:

  • Inhalt an Informationen, die das (Bau-)Produkt definieren
  • Geometrie des Modells, das die physischen Eigenschaften des (Bau-)Produktes darstellen
  • Verhaltensdaten wie z. B. Erfassung, Unterhalt und hindernisfreie Bereiche, die es ermöglichen, dass das BIM-Objekt auf die gleiche Art und Weise positioniert werden bzw. funktionieren kann wie das (Bau-)Produkt selber
  • Daten zur Darstellung, die dem BIM-Objekt eine wiederzuerkennende Erscheinung geben.“

(Quelle: NBS BIM Object Standard, Version 1.1/0914)


BIR

Bouw Informatie Raad – Das Gremium für Bauinformation [Niederlande]

Das BIR hat sich zum Ziel gesetzt, Initiativen für die Entwicklung und die Einführung von BIM in Gang zu bringen, am Leben zu halten, Widerstände abzubauen und zusammenzufügen. Des Weiteren möchte das BIR die Wissensvermittlung und die Verkupplung von BIM und der regulären Lehre fördern. Dies möchte das BIR auf drei verschiedene Arten bewerkstelligen:

  • Anreize geben
  • Lenken
  • Bedingungen schaffen

In der BIR sind 5 Parteien des Bausektors vertreten:

  1. Auftraggeber
  2. Auftragnehmer
  3. Ingenieurbüros
  4. Haustechniker
  5. Architekten

(Quelle: http://www.bouwinformatieraad.nl/de-bir/wat-doet-de-bir/)

Weitere Informationen unter: http://www.bouwinformatieraad.nl


BPMN

Business Process Model and Notation – Das Modell und die Darstellung von Geschäftsprozessen

BPMN ist eine grafische Darstellung, die genutzt wird, um Geschäftsprozesse in einem Arbeitsablauf zu bestimmen. BPMN ist ein Standard zur Modellierung von Geschäftsprozessen, die eine grafische Notation für die Definition von Geschäftsprozessen in einem Geschäftsprozessdiagramm bietet.“ (Quelle: http://www.modeliosoft.com/de/technologien/bpmn-de.html) BPMN_erklaert Mit BPMN können auch mehrere Geschäftsprozesse nebeneinander dargestellt werden – sowie die zwischen diesen ablaufenden Interaktionen (siehe auch IDM). Für die grafische Darstellung greift man hierbei auf das Bild des Schwimmbades zurück, wo die einzelnen Schwimmer ihre jeweils eigenen Bahnen (engl: swim lanes) ziehen bzw. wo einzelne Prozesse ablaufen.


bre

Building Research Establishment – Einrichtung für die Bauforschung [Großbritannien]

BRE ist ein unabhängiges und unparteiisches, forschungsbasiertes Beratungsunternehmen, eine Test- und Lehrorganisation, deren angebotenes Fachwissen sich auf jeden Aspekt der bebauten Umgebung und der damit zusammenhängenden Industrien erstreckt. Wir helfen unseren Kunden, bessere, sichere und nachhaltigere Produkte, Gebäude, Vereinigungen und Unternehmungen ins Leben zu rufen – und wir unterstützen die Innovationen, die dafür notwendig sind.“ (Quelle: http://www.bre.co.uk/page.jsp?id=1710)

Seit Januar 2013 hat BRE den Betrieb vom britisch-irischen Chapter von buildingSMART übernommen.

Weitere Informationen unter: http://www.bre.co.uk/index.jsp


bSDD

buildingSMART Data Dictionary – buildingSMART Daten-Wörterbuch

„Ganz einfach ausgedrückt ist bSDD ein Mechanismus, der es einem erlaubt, mehrsprachige Wörterbücher oder Ontologien aufzubauen. bSDD ist eine Referenzbibliothek vor dem Hintergrund, eine verbesserte Zusammenarbeit in der Bauindustrie zu unterstützen und damit eine der Hauptkomponenten des buildingSMART Programms für Datenstandards.“ (Quelle: http://www.buildingsmart.org/standards/ifd) 2005 wurden die beiden Referenzbibliotheken BARBi (Norwegen) und STABU LexiCon (Niederlande) zu IFD zusammengeführt. 2008 wurde IFD in buildingSMART International integriert und wird demzufolge nun bSDD genannt.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/ifd


C

C8

„Ein Zusammenschluss von acht führenden Berufskörperschaften, die mit dem Bau und der Unterhaltung der bebauten Umgebung und der Infrastruktur in Großbritannien und in Übersee zu tun haben. Die acht Körperschaften sind: apm, BIFM, CIBSE, CIOB, IStructE, RIBA und RICS. (Quelle: https://www.innovateuk.org/BIM-Results) Unter Führung von CIBSE haben sich diese acht Körperschaften zusammengetan, um gemeinsam am Wettbewerb für ein digitales Werkzeug zum Arbeiten mit Gebäudeinformationsmodellen teilzunehmen. (Siehe auch Blog-Eintrag „Britische Ausschreibung: Ein digitales Werkzeug für das Arbeiten mit Bauwerksinformationsmodellen“ –> Link)


CAD

Computer-aided Design – Computerunterstütztes Entwerfen

CAD ist der Einsatz eines Computersystems, um die Schaffung, die Änderung, die Untersuchung oder die Optimierung eines Entwurfes zu unterstützen …

CAD kann für den Entwurf von Kurven und Figuren im 2-dimensionalen (2D) Raum benutzt werden; oder von Kurven, Flächen und Körpern im 3-dimensionalen (3D) Raum.“ (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Computer-aided_design)


CB-NL

Nederlandse conceptenbibliotheek voor de gebouwde omgeving –
Niederländische Bibliothek der Konzepte für die bebaute Umgebung [Niederlande]

„CB-NL ist die niederländische Bibliothek der Konzepte für die bebaute Umgebung, die eine gemeinsame Sprache für die Niederländische Bauindustrie definiert. CB-NL wird vom Gremium für Bauinformation (BIR) entwickelt und ist somit eine gemeinschaftliche nationale Initiative, um Anreize für den Gebrauch der BIM-Methode in der Niederländischen Bauindustrie zu geben.“ (Quelle: http://public.cbnl.org/61)

Weitere Informationen unter: http://public.cbnl.org/61


CDE

Common Data Environment – Gemeinschaftlicher Datenraum
„Gemeinschaftlicher Datenraum. Einzige Informationsstelle für jedwedes Projekt, die dafür verwendet wird, alle relevanten, freigegebenen Projektdokumente zu sammeln, zu verwalten und zu verteilen. Ein gemeinschaftlicher Datenraum kann auf einem Projektserver oder im Extranet eingerichtet werden.“ (Quelle: Richards, Mervyn „Building Information Management – A Standard Framework and Guide to BS 1192“)

CIBSE

The Chartered Institution of Building Services Engineers –
Die staatlich anerkannte Institution für Gebäudetechnik-Ingenieure [Großbritannien]
CIBSE legt vor allem seinen Schwerpunkt auf:
  • Die Kompetenzförderung durch Lehre, Training und Beurkundung;
  • Das Wissenstransfer zur Kunst, der Wissenschaft und dem Ingenieurswesen in Sachen bebauter Umgebung mit Hilfe seiner Mitglieds-Netzwerke, Veröffentlichungen und seiner Forschungen.“ (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/CIBSE)

Weitere Informationen unter: http://www.cibse.org


CIC

Construction Industry Council – Das Gremium der Bauindustrie [Großbritannien]

Eintrag in Bearbeitung …


CIOB

The Chartered Institute oBuilding – Das staatlich anerkannte Bauinstitut [Großbritannien]

CIOB ist im Mittelpunkt einer jeden Managementkarriere in der Bauindustrie. Wir sind die weltgrößte und einflussreichste Berufskörperschaft für Management und Führung in der Bauindustrie.“ (Quelle: http://www.ciob.org/about)

Weitere Informationen unter: http://www.ciob.org


COBie

Construction Operations Building Information Exchange – Austausch von Bauinformation zur Bewirtschaftung von Bauwerken

„Strukturierte Bauwerksinformation – oft in einem neutralen Tabellenformat – für die Vergabe, den Betrieb und die Instandhaltung eines Projektes, die an den Auftraggeber oder den Betreiber weitergeleitet wird, damit dieser die Daten in seine Programme für Entscheidungsfindungen, für Facility Management und für Vermögensverwaltung einpflegen kann.“ (Quelle: PAS 1192-2)


CPIC

Construction Project Information Committee – Komitee für Bauprojektinformationen [Großbritannien]

CPIC ist eine Beratergruppe, bestehend aus Vertretern großer Institutionen der Britischen Bauindustrie, die anhand von Best Practices Empfehlungen für den Inhalt, die Form und das Aufbereiten von Informationen zu Bauproduktionen geben und diese in der Industrie verbreiten.“ (Quelle: http://www.cpic.org.uk/about-us/)

CPIC war federführend für die Entwicklung von Uniclass2 und hat mit seinen Arbeiten auch Inhalte für die BS PAS 1192-2 geliefert.

Weitere Informationen unter: http://www.cpic.org.uk


CRB

Centre Suisse d’études pour la Rationalisation du Bâtiment – Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung [Schweiz]

„Der CRB entwickelt zusammen mit den Fachverbänden und im Auftrag der schweizerischen Bauwirtschaft klare Standards für die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken.“ (Quelle: http://www.crb.ch/crbOnline/Unternehmen.html)

Weitere Informationen unter: http://www.crb.ch/crbOnline/


CV

Coordination View – Koordinations-Modellsicht

Eine Modellsicht (s. auch MVD) bezeichnet eine bestimmte Untermenge des anzuwendenden Datenaustauschstandards, die benötigt wird, um die geforderten Daten austauschen zu können. Im Bereich des IFC-Standard definiert die CV den für die Koordination zwischen Architektur, Haus- und Bautechnik während der Entwurfsphase erforderlichen Teil des IFC-Datenschemas, gemeinsam mit den Abbildungs- und Implementierungsvorschriften, die zur Umsetzung in Softwareschnittstellen benötigt werden.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart-tech.org/specifications/ifc-view-definition/coordination-view-v2.0/summary


D

D-A-CH

Kunstwort für Deutschland, Österreich und die Schweiz, aus den Kfz-Nationalitätszeichen gebildet:

  • D (für Deutschland)
  • A (für Österreich, lat. Austria)
  • CH (für die Schweiz, lat. Confoederatio Helvetica)

DIN

DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

DIN-Norm

„Eine DIN-Norm ist ein unter Leitung eines Arbeitsausschusses im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. erarbeiteter freiwilliger Standard, in dem materielle und immaterielle Gegenstände vereinheitlicht sind. DIN-Normen entstehen auf Anregung und durch die Initiative interessierter Kreise (in der Regel die deutsche Wirtschaft), wobei Übereinstimmung [Anm: Konsens] unter allen Beteiligten hergestellt wird.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Norm#cite_note-1)


E

ETIM

Elektrotechnisches Informationsmodell

ETIM ist eine Initiative zur Standardisierung des elektronischen Austausches von Produktdaten im Fachbereich Elektrotechnik (Elektroinstallationsprodukte, Haushaltsgeräte und Consumer-Elektronik) zur Ermöglichung des elektronischen Handels dieser Produkte.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/ETIM)

Weitere Informationen unter: http://www.etim.de


G

GAEB

Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen

Textverfasser hinter dem Ausschreibungssystem STLB-Bau (–> Link), dem Standardleistungsbuch für das Bauwesen, und Regelsetzer von u. a. GAEB DA XML (–> Link), dem einheitlichen Standard für den Austausch von Bauinformationen.
Weitere Informationen unter: http://www.gaeb.de


GUID

Globally Unique Identifier – Weltweit einzigartiger Identifikator

„Ein GUID [gu:id] ist eine global eindeutige Zahl mit 128 Bit (16 Bytes), die in verteilten Computersystemen zum Einsatz kommt.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/GUID)


H

HOAI

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

„Die HOAI ist eine Verordnung des Bundes zur Regelung der Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in Deutschland.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/HOAI)


I

ICE

Institution of Civil Engenineers – Institution der Bauingenieure [Großbritannien]

ICE ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Bauingenieurwesen zu fördern und weiterzuentwickeln“ (Quelle: http://www.ice.org.uk/About-ICE)

Weitere Informationen unter: http://www.ice.org.uk


ICIS

International Construction Information Society – Internationale Gesellschaft für Bauinformationen

Weltweiter Interessenverband von Organisationen, die nationale Standardausschreibungs- und/oder Kosteninformationssysteme für die Bauindustrie anbieten. Dieser lose Zusammenschluss von Organisationen hat 18 Mitglieder aus 15 Ländern. Deutschland wird durch den GAEB vertreten.

Weitere Informationen unter: http://www.icis.org


Schematische Darstellung von IDM mit Erweiterungen zu MVD

Schematische Darstellung von IDM mit Erweiterungen zu MVD

IDM

Information Delivery Manual – Handbuch zur Informationsübergabe

„Das Ziel von IDM ist es, eine Herangehensweise zu standardisieren, mit der folgende Fragen beantwortet werden:

  •  wer benötigt die Informationen aus dem Bauwerksinformationsmodell?
  •  wann werden diese Informationen benötigt?
  •  welchen Mindestumfang an Daten muss dieser Informationsaustausch gewährleisten?

Die wesentlichen Bestandteile eines solchen Handbuchs für den Informationsaustausch sind daher:

  •  die Beschreibung des „wer“ und „wann“ mittels eines allgemeinen Prozessablaufdiagramms
  •  die Beschreibung des „was“, der Austauschanforderungen (=geforderten Daten) mittels einer tabellarischen Auflistung“ (Quelle: http://ework-bau.de/assets/files/eWorkBau_IDM-Methode.pdf)

Die IDM-Methode selbst beschreibt nicht (!) die Technologie oder die Austauschformate, die zur Übertragung der Informationen in den Bauwerksinformationsmodellen genutzt werden können. Siehe MVD.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/idm/process-information-delivery-manual-idm


IFC

Industry Foundation Classes – Industrie-Basis-Klassen

IFC sind ein hersteller- und länderübergreifendes Austauschformat für den modellbasierten Daten- und Informationsaustausch in allen Planung-, Ausführungs- und Bewirtschaftungsphasen. buildingSMART International entwickelt und etabliert IFC als offenen Standard für das Bauwesen. IFC sind unter ISO 16739 als internationaler Standard registriert.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/ifc/model-industry-foundation-classes-ifc


IFD

International Framework of Dictionaries – Internationale (Daten-)Struktur für Wörterbücher

„Im Rahmen von IFD wurden Wörter als Informationsträger durch GUIDs ersetzt und im Gegenzug Wörter an die GUIDs angehängt. Als ein Extra verbinden wir die Konzepte (GUIDs) auch miteinander, indem wir verschiedenste Beziehungen zu anderen Konzepten in der Bibliothek herstellen. Diese Beziehungen werden auf die Dauer eine Menge an coolen Nebeneffekten für das Benutzen von IFD erzeugen, aber die Grundidee ist immer noch, für jeden Konzepttyp in der Bauwelt eine GUID zu haben.“ (Quelle: „http://catenda.no/archives/228„)

2005 wurden die beiden Referenzbibliotheken BARBi (Norwegen) und STABU LexiCon (Niederlande) zu IFD zusammengeführt. 2008 wurde IFD in buildingSMART International integriert und wird demzufolge nun buildingSMART Data Dictionary – buildingSMART Daten-Wörterbuch (bsDD) genannt.
Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/ifd


IPD

Integrated Project Delivery – Integrierte Projektabwicklung

IPD ist eine Herangehensweise an die Abwicklung eines Projektes, die Personen, Systeme, Geschäftsstrukturen und -abläufe in einen Prozess integriert. Hierbei werden die Talente und das Wissen aller Teilnehmer durch Zusammenarbeit mit eingespannt, um die besten Projektergebnisse zu erzielen, den Wert für den Eigentümer zu erhöhen, Abfälle zu vermindern und die Effizienz in allen Phasen des Entwurfs, der Fabrikation und des Bauens zu maximieren.“ (Quelle: Integrated Project Delivery: A Guide, AIA CC 2007)


IStructE

The Institution of Structural Engineers – Institution der Tragwerksplaner

„Die Institution der Tragwerksplaner ist die weltgrößte Mitgliederorganisation, die sich der Tragwerkslehre – in Ausführung und Wissenschaft – verschrieben hat.“ (Quelle: http://www.istructe.org/about-us)

Weiter Informationen unter: http://www.istructe.org


L

LexiCon

Lexikon für die Bauindustrie

LexiCon kann man als eine neutrale Sammlung von Bau-Objektdefinitionen ansehen. Es besteht aus einer strukturierten Reihe von Begriffen und Definitionen zu Bau-Produkten, -Materialien und  -Dienstleistungen.“ (Quelle: http://c.ymcdn.com/sites/www.nibs.org/resource/resmgr/BSA/agcxml_technical_framework.pdf) Die Entwicklungen von BARBi und des STABU LexiCon liefen teilweise parallel zu denen von ISO 12006-3 und haben sich gegenseitig beeinflusst.
2005 wurden die beiden Referenzbibliotheken BARBi (Norwegen) und STABU LexiCon (Niederlande) zu IFD zusammengeführt. 2008 wurde es in buildingSMART International integriert und wird demzufolge nun bsDD genannt.
Weitere Informationen unter: http://bw-dssv15.bwk.tue.nl/_docsInfo/info_EN.php


LoD

Level oDetail – Detaillierungsgrad

„Einfach gesagt, der Detaillierungsgrad drückt die Menge an präziser Geometrie und Information aus, die in in einem Modell-Element oder einer Baugruppe enthalten ist.“

Detail = Input“ (Detail = Dateneingabe)

(Quelle: ‚Understanding the Value and Use of Level of Development‘, James Vandezande, AIA, Journal of the National Institute of Building Sciences – Juni 2014)


Level oDevelopment – Entwicklungsgrad

„Der Entwicklungsgrad drückt aus, in welchem Umfang [zu einem gegebenen Zeitpunkt] andere Projekt-Team-Mitglieder als der Autor der Modell-Elemente die Informationen als definitiv ansehen können, wenn sie ein Modell verwenden.“

Development = Reliability“ (Entwicklung = Vertrauenswürdigkeit)

(Quelle: ‚Understanding the Value and Use of Level of Development‘, James Vandezande, AIA, Journal of the National Institute of Building Sciences – Juni 2014)


M

Schematische Darstellung von IDM mit Erweiterungen zu MVD

Schematische Darstellung von IDM mit Erweiterungen zu MVD

MVD

Model View Definition – Definition der Modellsicht

MVD bezeichnet eine bestimmte Untermenge des anzuwendenden Datenaustauschstandards, die benötigt wird, um die geforderten Daten austauschen zu können. Im Bereich des IFC-Standard definiert eine MVD den für die gewünschte Situation erforderlichen Teil des IFC-Datenschemas, gemeinsam mit den Abbildungs- und Implementierungsvorschriften, die zur Umsetzung in Softwareschnittstellen benötigt werden. Im Bereich des GAEB Datenaustauschs wird eine solche Untermenge „Datenaustauschphase“ (DA) genannt, wie z.B. die DA81 „Leistungsbeschreibung“. Diese entspricht einer Untermenge des GAEB DA XML-Schemas und hat besondere Abbildungs- und Implementierungsbeschreibungen.

Weitere Informationen unter: http://www.buildingsmart.org/standards/mvd/model-view-definitions-mvd


N

NIBS

National Institute of Building Sciences – Nationales Institut für Bauwissenschaften [Vereinigte Staaten von Amerika]

NBL

National BIM Library – Nationale Bibliothek für BIM-Objekte [Großbritannien]

„Die NBL ist eine kostenfrei zu benutzende Online-Bibliothek, die sowohl generische als auch proprietäre BIM-Objekte wie Wände, Fenster, Türen, Fundamente, Verkleidungen sowohl im IFC-Format als auch in den Formaten für den Gebrauch in Autodesk Revit®, Bentley®, ArchiCAD®, Vectorworks® und Teckla® enthält.“ (Quelle: http://www.openbim.org/case-studies/nbs-bim-library)

Weitere Informationen unter: http://www.nationalbimlibrary.com


NBP

Noteworthy BIM publication – Nennenswerte BIM-Publikationen

NBPs sind öffentlich verfügbare Industrie-Dokumente einschließlich Richtlinien, Regelwerke und Anforderungen zu zu liefernden BIM-Ergebnissen und -Arbeitsabläufen. Diese Veröffentlichungen werden von verschiedenen Regierungsstellen, Industrievereinigungen, Wissensgemeinschaften und Forschungsinstitutionen herausgegeben, um die BIM-Einführung zu unterstützen und das Wertschöpfungspotential von BIM zu realisieren.“ (Quelle: „Building Information Modeling: Analyzing Noteworthy Publications of Eight Countries Using a Knowledge Content Taxonomy“ M. Kassem, B. Succar and N. Dawood)


NBS

National Building Specification – Nationale Leistungsbeschreibungen für das Bauwesen [Großbritannien]

Kommerzielle Tochter der RIBA, Herausgeber von u. a. Standardleistungstexten für das Bauwesen.

Weitere Informationen unter: https://www.thenbs.com


O

OmniClass

OmniClass Construction Classification System – OmniClass Bauklassifikationssystem [Vereinigte Staaten von Amerika]

OmniClass™ wurde entwickelt, um eine standardisierte Basis für das Klassifizieren von Informationen zu bieten, die von der nordamerikanischen Bauindustrie generiert und benutzt werden und dies über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks hinweg von der Idee bis hin zum Abbruch oder der Wiederverwendung und auch für alle Konstruktionstypen, die zusammen die gebaute Umgebung ergeben. OmniClass™ soll das Mittel für das Organisieren, das Sortieren und das Holen von Informationen und für das Entwickeln von relationalen Computerprogrammen sein.“ (Quelle: http://www.omniclass.org/about.asp)

OmniClass™ basierte – ebenso wie Uniclass – auf dem internationalen Standard für Bauklassifikationen, ISO 12006-2.

Weitere Informationen unter: http://www.omniclass.org


P

PAS

Publicly available specification – Öffentlich verfügbare Spezifikation

„Eine PAS ist zwar eine öffentliche Spezifikation, aber noch keine Norm. [… ] Eine PAS ist eine Übereinkunft unter den Verfassern – ohne dabei den gesellschaftlichen Konsens sicherzustellen – wie es eine Norm erfordert.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Publicly_Available_Specification) Eine PAS wird normalerweise von einem nationalen oder internationalen Normungsinstitut (z. B. DIN, BSI, ISO) herausgegeben.


PoW

Plan of Work – Arbeitsplan [Großbritannien]

„Der RIBA PoW 2013 organisiert den Prozess des Vorbereitens, des Entwurfs, der Ausführung, des Instandhaltens, Verwaltens und Benutzens von Bauprojekten in eine Anzahl von wichtigen Phasen. Pro Phase legt der PoW die jeweiligen notwendigen Aufgaben und  Ergebnisse fest.“ (Quelle: http://www.ribaplanofwork.com/About/Introduction.aspx)


R

RGD

Rijksgebouwendienst – Reichsgebäudedienst [Niederlande]

Der RGD ist die ausführende Baubehörde des Niederländischen Innenministeriums und kümmert sich vor allem um die Bauten der Regierung sowie des Königshauses. Weitere Informationen unter: http://www.rgd.nl/english/


RIBA

Royal Institute of British Architects – Königliches Institut der Britischen Architekten [Großbritannien]

RIBA ist eine Standesvertretung britischer Architekten. Weitere Informationen unter: http://www.architecture.com/Home.aspx


RICS

Royal Institution of Chartered Surveyors – Königliche Institution für staatlich anerkannte Sachverständige [Großbritannien]

„Heute ist die RICS ein weltweit tätiger Berufsverband von Immobilienfachleuten. Die Hauptaufgaben der RICS sind:

  • Regulierung und Förderung des Berufsstandes
  • Aufrechterhaltung hoher Standards in der Ausbildung sowie in der Berufsausübung
  • Schutz der Kunden und Verbraucher durch Einhaltung eines strengen Verhaltenskodex
  • Unparteiische Beratung, Analyse und Orientierung“ (Quelle: http://www.rics.org/de/about-rics/die-rics-weltweit/)

Weitere Informationen unter: http://www.rics.org


S

STABU

Standaardbestek Burger- en Utiliteitsbouw – Standardleistungsbuch für den Bürger- und Nutzbau [Niederlande]

Die Stiftung STABU aus Ede ist ein Kooperationsverbund der großen Organisationen der niederländischen Bauindustrie. Der Name leitet sich von der Aufgabe ab, für die sie ins Leben gerufen wurde: Die Herausgabe und redaktionelle Bearbeitung eines Standardleistungsbuches für den Wohnungs- und den Nutzbau. (Quelle: https://nl.wikipedia.org/wiki/STABU-bestekssystematiek). Die Stiftung STABU war federführend bei der Gründung von ICIS involviert und brachte die hauseigenen Entwicklungen rund um LexiCon mit in die Entwicklung von ISO 12006-3 ein. Weitere Informationen unter: http://www.stabu.org


StLB

Standardleistungsbuch für das Bauwesen

Hier wird noch unterschieden in:

  • Standardleistungsbuch für das Bauwesen
  • Standardleistungsbuch für das Bauwesen Zeitvertragsarbeiten (Z)

Die derzeitigen Ausgaben heißen:

  • STLB-Bau – Dynamische BauDaten
  • STLB-BauZ – Dynamische BauDaten

STLB-Bau

STLB-Bau – Dynamische BauDaten

Derzeitige Ausgabe des StLB. Die Inhalte von STLB-Bau werden vom GAEB aufgestellt, Dr. Schiller & Partner realisiert die Datenumsetzung und das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. gibt STLB-Bau heraus.


System

In Uniclass2 ist ‚System‘ eine definierte Objektklasse, zwischen ‚Elementen‘ und ‚Produkten‘, so dass Elemente aus Systemen hergestellt werden und Systeme aus Produkten. Systeme werden normalerweise von einem einzigen Gewerk ausgeführt, z. B. Beschichtungssysteme, Putzsysteme, mechanische Lüftungssysteme, KunstrasensystemeSysteme können proprietär sein oder speziell hergestellt. ISO 12006-2 benützt ‚System‚ als Begriff für Objekte ALLER Klassen wie im System Engineering üblich. Diese Internationale Norm hat keinen spezifischen Begriff für Objekte auf diesem Niveau, d. h. für Systeme im Sinne von Uniclass2 – sie besagt nur, dass ‚Elemente‘ aus Sub-Elementen zusammengesetzt sind und diese wiederum aus Sub-sub-Elementen und so weiter.


U

Uniclass

Uniclass2: Hierarchie der Tabellen

Uniclass2: Hierarchie der TabelleUnified classification for the Construction Industry – Einheitliche Klassifikation für die Bauindustrie

Uniclass2 ist die britische Umsetzung der überarbeiteten Version der ISO 12006-2,  die als Internationale Norm eine Struktur für Bauinformationen definiert … Uniclass2 liefert eine strukturierte Herangehensweise für das Klassifizieren von Bauinformationen, wobei Informationen basierend auf gemeinsamen Eigenschaften gruppiert werden. Der Geltungsbereich von Uniclass2 erstreckt sich über Gebäude hinaus auf alle Aspekte der gebauten Umgebung. Uniclass2 gruppiert Informationen in Tabellen und diese Tabellen wiederum können nach wachsender Detaillierung hierarchisch angeordnet werden: Komplexe beinhalten Einheiten, Einheiten beinhalten Elemente, Elemente beinhalten Systeme und Systeme beinhalten Produkte. Uniclass liefert auch Tabellen, die für das Klassifizieren nach Aktivitäten und nach Räumen herangezogen werden können. Gebäude beinhalten Räume und Aktivitäten finden in diesen Räumen statt.“ (Quelle: http://www.thenbs.com/topics/practicemanagement/articles/anIntroductionToUniclass2.asp)


V

VDI

Verband Deutscher Ingenieure

VDI-Richtlinie

„Eine VDI-Richtlinie ist eine richtungsweisende, praktische Arbeitsunterlage. Mit ihren Beurteilungs- und Bewertungskriterien gibt sie fundierte Entscheidungshilfen und bildet einen Maßstab für einwandfreies technisches Vorgehen. … Grundsätzlich haben VDIRichtlinien den Charakter von Empfehlungen. Ihre Anwendung steht zunächst jedem frei, das heißt, man kann sie anwenden, muss es aber nicht.“ (Quelle: http://www.vdi.de/technik/richtlinien/faq/)


VOB

Vergabe- und Vertragsordnung für das Bauwesen

„Die VOB ist eine Zusammenstellung von Vertragsbedingungen mit den Teilen A (Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche oder öffentlich geförderte Auftraggeber), B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen) und C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen).“ (Quelle: Architektenkammer Berlin ‚Der Weg zum Bauwerk – ein Kompendium für Bauherren, Planer und Unternehmer‘)


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